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Tollwut
Die Tollwut ist eine tödliche Virusinfektion, welche durch einen Rhabdovirus verursacht wird. Das Virus wird durch Bissverletzungen eines infizierten Tieres übertragen. Kommt man mit dem Speichel eines infizierten Tieres in Kontakt, sei es durch Bisse oder einer Hautwunde, gelangt das Virus in den Körper des Tieres oder eines Menschen. Es dringt in Nervenzellen ein und wandert über diese in das Gehirn des erkrankten Individuums. Das Virus vermehrt sich auch in den Speicheldrüsen. Erreicht das Virus das Gehirn geht die Fortpflanzung sehr schnell voran, es verursacht eine Gehirnentzündung, die den Tod des Tieres zur Folge hat. Die Inkubationszeit der Tollwut ist verhältnismäßig lang. Im Allgemeinen beträgt sie einige Wochen bis mehrere Monate in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen Gehirn und dem Eintrittsort sowie der Menge an Viren, die in den Organismus gelangt sind. Eine Erkrankung bei einem Tier ist schwer zu diagnostizieren und daher von anderen Krankheitsbildern kaum zu unterscheiden. Bei jeglichem Verdacht muss ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Die rasende Form ist die bekannteste Form der Tollwut, bei der Tiere sehr aggressiv reagieren. Bei einer paralytischen Form der Tollwut erscheinen die Tiere oft hilflos, da Lähmungen auftreten. Eine Diagnose kann nur durch Virusnachweis im Gehirn und im Speichel mittels Immunfluoreszensverfahren oder Nachweis von Negri- Körperchen gestellt werden. Die Schutzimpfung ist heutzutage die beste Vorbeugung. Diese Schutzimpfung der Tiere ist jährlich aufzufrischen, sie wird wie alle Impfungen von jedem Tierarzt durchgeführt. zurück
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